Sommerurlaub: Wohin geht es dieses Jahr

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an meinen Beitrag vom letzten Jahr. Im vergangenen Jahr verbrachten meine Familie und ich unseren Sommerurlaub in der Nähe von Bad Hersfeld. Wir wohnten eineinhalb Wochen in einem Ferienhaus an einem Badesee, umgeben von Wald. Für unsere damals 2-Jährige war das natürlich top, denn sie konnte den ganzen Tag draußen vorm Haus spielen.

In diesem Jahr werden wir unseren Sommerurlaub aufsplitten. Einerseits ist das gut, andererseits auch nicht. Im Sommer hat unser Kindergarten 3 Wochen geschlossen. Während dieser Zeit möchte ich meiner Großen ein bisschen Programm anbieten. Es wäre ja eine Schande, wenn man bei diesen sommerlichen Temperaturen die ganze Zeit in der Wohnung hocken würde! Außerdem kann sich (m)eine 3-Jährige in der Wohnung nicht richtig auspowern. Also fahren wir dieses Jahr zum Zelten.

Ich liebe Camping!

Als Kind und Jugendliche habe ich sehr viel gezeltet. Ich habe oft nahezu die gesamten Sommerferien im Zelt verbracht. Wir durften im Zelt in unserem Garten übernachten oder unser Lager am nahegelegenden Badesee aufschlagen. Grillen, Lagerfeuer, Stockbrot und den lieben langen Tag am Badesee. Es war ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit. Meiner Mama war ganz bestimmt nicht immer ganz wohl bei der Sache, aber sie hat es uns auch nicht verboten. Ab und an haben wir auch auf einer Wiese in Mitten unseres kleinen Dörfchen unsere Zelte aufgeschlagen. So waren wir immer noch „nicht Zuhause“, aber nah genug dran, damit die Eltern meiner Freundin beruhigt schlafen konnten. Ich habe diese Zeit sehr geliebt und erinnere mich ein bisschen wehmütig daran zurück. Denn mittlerweile lebe ich in einer größeren Stadt und kann meinen Kindern diesen Luxus von Freiheit nicht mehr in dem Maße bieten, wie ich ihn früher hatte.

Aber Zelten geht dennoch! Unseren ersten gemeinsamen Urlaub verbrachten mein Mann und ich ebenfalls im Zelt. Wir hatten uns damals spontan dazu entschieden nach Belgien an die Küste zum Zelten zu fahren. Es war eine wirklich schöne Zeit dort. Und solltet ihr mal nach Belgien kommen, schaut euch auf jeden Fall Brügge an! So wunderschön <3 Im Jahr darauf waren wir das erste Mal bei Bad Hersfeld – da, wo wir auch im vergangenen Jahr unseren Sommerurlaub verbracht haben. Nur beim ersten Mal eben im Zelt und nicht in einem Ferienhaus.

Dieses Jahr wird nun wieder das Camping-Equipment aus dem Keller geholt. Das Besondere dieses mal ist, dass wir gemeinsam mit Freunden zelten gehen. Wieder an einem Badesee und unweit ist ein riesiger Spielplatz. Auf der einen Seite gibt es weite Felder und auf der anderen Seite grenzt der Odenwald. Es ist also für jeden etwas dabei. Ich hoffe natürlich auf extra viel Sonnenschein, damit wir den ganzen Tag am See liegen können. Aber so wie ich meine Tochter kenne, wird sie im Grunde nur zwischen See und Spielplatz pendeln. Und das soll sie dann auch tun dürfen!

Ich werde allerdings mit meinem Sohn nicht im Zelt übernachten. Es ist mir schlichtweg zu stickig, um dort mit einem so kleinen Baby zu übernachten. Da der Campingplatz nur etwa 30 Minuten Fahrtzeit von unserer Wohnung entfernt ist, fahre ich abends wieder nach Hause. Ich muss aber ganz klar sagen: Leider! Denn ich würde wirklich gern mit im Zelt schlafen. Ich hoffe, ich kann das im nächsten Jahr dann nachholen…

Städtetrip nach Berlin

Der zweite Teil unserer Urlaubsplanung, beginnt dann 2 Wochen später. Wir fahren noch einmal für eine Woche nach Berlin. Da meine Schwester im vergangenen Jahr dort hingezogen ist, statten wir ihr ein Besuch ab. Wir werden nur zu viert sein und darauf freue ich mich am meisten! Die Wochen rasen im Moment nur so an uns vorbei. Da wird uns so eine Woche zu viert richtig gut tun. Wir haben uns diesmal auch keine Programmpunkte für unseren Trip nach Berlin vorgenommen. Dieses Jahr stehen Parks und Spielplatzbesuche auf der Tagesordnung.Wir werden uns auch möglichst viel im Schatten aufhalten. Da wir einen maximal entspannten Urlaub haben möchten, tauschen wir daher Sightseeing gegen kleinkinderfreundliche Bespaßung ein. Also keine City und keine Museen, sondern eben nur Parks und Zeit mit meiner Schwester. Keine Termine, kein Gehetze, stattdessen ein Besuch auf einem Bauernhof in Pankow.

Mehr brauchen wir ja auch nicht. Urlaub sollte ja eigentlich auch erholsam sein. Deshalb gibt es auch kein straffes Programm, sondern nur worauf wir gerade Lust haben. Eis essen und die Große möglichst frei herum springen lassen. Und vielleicht noch ein bisschen mehr Eis essen 😉

Bereits im letzten Winter waren wir in Berlin unterwegs. Wir waren in ein paar Mussen und sind im Allgemein sehr viel gelaufen, um möglichst viel zu sehen. Diesmal hauen wir die Bremse rein. Zumal ich im Hochsommer auch nicht unbedingt einen Sightseeing-Marathon durch die Stadt machen muss…

Wir werden auch dieses Mal wieder mit dem Zug nach Berlin reisen. Im Winter sind wir nachts gefahren und nun probieren wir es tagsüber. Ich bin mal gespannt, was sich im Nachhinein als die bessere Variante herausstellt. Vor 2 Jahren sind wir mit dem Auto in die brandenburgische Uckermark gefahren. Aber die knapp 800 km sind richtig anstrengend für uns gewesen. Und viel günstiger ist es auch nicht. Zumal wir in Berlin nie mit dem Auto fahren. Da kommt man nämlich viel besser mit dem ÖPNV von A nach B. Und die Wochenkarte lohnt sich dort definitiv.

Uns steht eine hoffentlich schöne Zeit bevor. Unserer Sommerurlaub ist zwar leider aufgeteilt, aber wir freuen uns schon wahnsinnig darauf. Die 2 Wochen dazwischen werden ich noch anderweitig für Bespaßung sorgen. Wir wollen bei Heidelberg wandern gehen mit meiner Mama. Und wie bereits letztes Jahr, werden wir die Wasserspielplätze in der Umgebung unsicher machen. Wenn man sich schon die Jahreskarte für die hiesigen großen Parks gönnt, muss man die natürlich auch ausgiebig nutzen 😉

 

Wie verbringt ihr euren Sommerurlaub in diesem Jahr?

 

Herzlichst, eure Anke

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