Saftiger Zitronenkuchen

Die Weihnachtszeit ist nun vorbei, die Zeit von Weihnachtsplätzchen und Gewürzkuchen ist für diesen Winter nun vorüber. Bis die Saison für Obstkuchen beginnt, dauert es aber noch eine Weile. Da meine Familie es aber gerne fruchtig mag und auch ich nach der Weihnachtszeit genug Schokolade zu mir genommen habe, gibt es bei uns zu dieser Jahreszeit häufiger mal Zitronenkuchen.

Wer jetzt beim Stichwort Zitronenkuchen an einen trockenen, bröseligen Rührkuchen ohne viel Geschmack denkt, hat unser Rezept noch nicht ausprobiert! Richtig zubereitet ist dieser Zitronenkuchen nicht nur saftig, sondern herrlich locker und aromatisch!

Die Zubereitung ist kinderleicht und geht ganz schnell von der Hand. Alles in allem ein Kuchen, der sich fast nebenher machen lässt!

Zutaten:
  • 450 g Mehl
  • 400 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 Tl Backpulver o. Natron
  • 2 Tl Vanillezucker
  • 1 Tl gemahlener Ingwer
  • 6 Eier
  • 3 Zitronen (Saft 1 Zitrone ist für den Teig)
  • 300 g Puderzucker
  • 100 g Puderzucker

Wenn die Zitronen zu alt sind, um die Schale anzureiben, stattdessen etwas Zitronenaroma verwenden.

So gelingt´s

Zu aller erst wiegt ihr die Butter ab und schneidet sie in dünne Scheiben. Bis ihr die Butter benötigt, könnt ihr sie zur Seite stellen. Dann ist sie nachher schön weich und ihr müsst nicht extra warten. Anschließend reibt ihr die Zitronenschale ab und presst die Zitronen aus. Achtet darauf, dass ihr den Saft einer Zitrone für den Teig beiseite stellt. Das Backpulver oder Natron wird in das Mehl gegeben und untergerührt. Stellt die Mischung anschließend auch beiseite.

Heizt den Backofen auf 180°C vor. Zum Backen braucht ein kleines, tiefes Backblech, am besten antihaftbeschichtet. Wer möchte, kann das Backblech fetten und mehlen. Ich lege es stattdessen mit Backpapier aus, da der Kuchen nach dem Backen gleich aus der Form muss. Im heißen Zustand bricht er nämlich schnell und mit dem Backpapier lässt er sich ohne Schäden herausheben.

Nun werden Eier, Zucker, Vanillezucker, Naturjoghurt, Ingwer, der Saft einer Zitrone, Zitronenschale (oder Zitronenaroma) in eine Schüssel gegeben und schaumig gerührt. Anschließend rührt ihr die weiche Butter unter. Gebt nun die Mehlmischung dazu und verrührt alles zu einem glatten Teig. Füllt den Teig in das Backblech und streicht ihn glatt. Nun kommt er in den vorgeheizten Backofen und wird 30 Minuten auf 180°C Ober-/Unterhitze gebacken.

Während der Kuchen im Backofen ist, bereitet ihr die Glasur vor. Verrührt dazu den Saft der beiden übrigen Zitronen mit dem Puderzucker zu einer glatten Masse. Die Glasur ist nun noch recht dünnflüssig. Das soll erstmal so sein. Sie wird nach dem ersten glasieren nochmal angedickt.

Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, muss er gleich aus der Form geholt werden und auch das Backpapier kann direkt weg. Solange er noch heiß ist, stecht ihr mit einer Gabel Löcher in die Oberfläche. Seid mit den Löchern nicht zu sparsam! Denn durch sie soll die Glasur schön in den Kuchen einziehen. Tragt danach mit einem Pinsel die dünnflüssige Glasur auf den heißen Kuchen auf. Wichtig: Die Glasur soll noch nicht komplett darauf verteilt werden. Ihr solltet gerade so viel aufgetragen, dass der Kuchen überall schön bedeckt ist. Die Glasur sickert nun schön in den Kuchen ein. Das dauert etwa 3-4 Minuten.

Rührt währenddessen noch einmal 100g Puderzucker zur restlichen Glasur. Die Glasur sollte nun schön zäh und dickflüssig sein. Sobald die erste, dünne Schicht Glasur einigermaßen in den Kuchen eingezogen ist, könnt ihr die zweite, dickflüssige Schicht Glasur aufpinseln. Diese zieht nun nicht mehr ein, sondern verbleibt auf der Oberfläche. Sobald ihr die Glasur fertig aufgetragen habt, solltet ihr den Kuchen zügig auf eine Servierplatte oder die Aufbewahrungsbox umsetzen, auf der er dann bleiben soll. Ist die Glasur erstmal trocken und fest, bricht sie unschön beim Umsetzen.

Der Kuchen kühlt nun langsam aus bis auch die Glasur fest geworden ist. Den Kuchen bitte erst danach abdecken! Sonst wird die Glasur durch die Luftfeuchtigkeit und/oder das Kondenswasser matschig. Ist der Kuchen abgekühlt und die Glasur hart, bleibt euch nur noch eins zu tun:

In Stücke schneiden, servieren und genießen!

Guten Appetit!

Ein Kommentar bisher - Was sagst du?

  1. Britta said:

    Ich habe das Rezept gestern Abend ausprobiert und heute wird er gekostet. Ich bin sehr gespannt, ob er mir tatsächlich auch gelungen ist.

    23. Mai 2018
    Reply

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