Hokkaido – herzhaft gefüllt und lecker

Die Herbstzeit bedeutet für mich auch gleichzeit Kürbiszeit. Ob als Suppe, im Ofen gebacken oder als Püree – ich liebe Kürbis in allen möglichen Variationen. Kürbis ist einfach nur lecker! Ich bevorzuge die Sorte Hokkaido, weil sie zum einen ein tolles Aroma hat und zum Anderen schnell und einfach zubereitet werden kann. Der große Vorteil von Hokkaidokürbissen ist, dass man sie nicht schälen muss. Man entfernt lediglich die innenliegenden Kerne und kann sie dann direkt weiterverarbeiten. Das spart sehr viel Zeit und Kraft. Gerade, wenn es schnell gehen muss, bietet sich diese Sorte wirklich an.

Ich verrate euch heute mein leckeres Rezept für einen herzhaft gefüllten Hokkaido:

Zutaten:

  • 1 nicht zu kleiner Hokkaido
  • 500 g Hackfleisch
  • 2 Eier
  • Semmelmehl
  • geriebener Parmesankäse
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • getrocknete Italienische Kräuter (oder nach Belieben)

Weiterhin benötigt ihr:

  • Rührschüssel
  • Esslöffel
  • Olivenöl
  • Backblech

Heizt euren Backofen vor. Ober-/Unterhitze 200°C oder Umluft 180°C.

Im ersten Schritt “köpft” ihr den Kürbis. Das bedeutet, dass ihr die ersten 3-5 cm oben am Strunck abschneidet. Legt den Kürbisdeckel für später zur Seite. Nun kratzt ihr mit dem Esslöffel die Kerne sorgfältig heraus. Diese könnt ihr entweder wegwerfen oder rösten (siehe weiter unten).

Das Hackfleisch und die Eier gebt ihr in die Rührschüssel. Dann fügt ihr je 5 Esslöffel Semmelmehl und Parmesan hinzu und vermengt alles miteinander. Anschließend schmeckt ihr die Hackfleischmasse mit den Gewürzen ab und füllt den Hokkaido damit aus.

Setzt nun den Deckel wieder oben auf und reibt den Kürbis mit Olivenöl ein. Abschließend kommt er auf der untersten Schiene für ca 45 Minuten in den Backofen.

Achtung! Wenn ihr den Kürbis im Backofen zu hoch setzt, dann verbrennt euch unter Umständen der Deckel.

Schon während des Backens duftet die Küche herrlich nach den italienischen Kräutern und dem Parmesam! Der gefüllte Hakkaido reicht locker für 4 Personen. Wir haben dazu selbstgemachtes Kartoffelpüree und einen Klecks frischen Knoblauchjoghurt gegessen.

Zusatz: Geröstete Kürbiskerne

Befreit die herausgekratzten Kürbiskerne vom Fruchtfleisch. Anschließend legt ihr sie über Nacht in Salzwasser – die Kerne sollten vollständig mit Wasser bedeckt sein. Am Nächsten Tag die Kerne abseien, die Kerne nochmal abbrausen und danach sehr gut abtrocknen. Wenn die Kerne noch zu nass sind, spritzt das heiße Fett in der Pfanne zu sehr!

Die sauberen, trocknen Kürbiskerne werden nun in eine Schale gefüllt und gleichmäßig mit Olivenöl eingeölt.Nun werden die Kerne in der heißen Pfanne geröstet. Dabei solltet ihr immer wieder an der Pfanne rütteln, damit die Kerne nicht am Boden festbacken und gleichmäßig gebräunt werden.

Wer etwas Abwechslung möchte, kann vor dem Rösten noch Gewürze wie grobgemahlenen Pfeffer, Paprika, Chili, Currypulver oder Rosmarin hinzufügen.

 

Viel Spaß beim Schlemmen und Knabbern! 😀

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