Blitzrezepte – schnell, lecker und vegan

Ich vermute mal, dass die meisten von uns früher oder später auf dieses Problem stoßen: Was koche ich heute? Was macht wenig Arbeit und geht schnell? Immer wieder nur Nudeln im ständigen Wechsel mit Tomatensauce, Ketchup, Käse überbacken oder einfach nur mit Maggie… mal ganz abgesehen davon, dass so eine Ernährung auf Dauer nicht besonders gesund ist, ist sie auch nicht besonders abwechslungreich. Und am Ende schmeckt es immer irgendwie gleich. Zeit also, um ein bisschen Abwechslung und Schwung in den Kopftopf zu bringen. Schnell, lecker und sogar vegan!

Manchmal gibt unser hektischer Alltag es einfach nicht her, dass man ewig in der Küche steht, Gemüse wäscht und putzt und anschließend ein 3-Gänge-Menue auf dem Tisch steht. Gerade wenn man arbeitet oder tagsüber eine ganze Schar Kinder zu hüten hat, kann einem die Zeit zum Kochen schon mal fehlen. Dennoch möchte ich keinen geschmacksarmen Einheitsbrei und überlege mir gern Neues. Die folgenden Rezeptideen sind vegan und entstanden, als ich wiedermal gefühlt nichts im Kühlschrank hatte.

Karottenreis mit asiatischer Note

(für 2 Personen oder als Beilage für 4 Personen)
  • 1 Kaffeebecher Jasmin- oder Basmatireis
  • 5 kleine (oder 3 mittelgroße) Karotten
  • 1 Esslöffel Kokosöl
  • Gemüsebrühpulver

Dieser Karottenreis ist super schnell gemacht und schmeckt so lecker! Das samtige Kokosöl und der duftende Jasminreis harmonieren ganz wunderbar miteinander. Asiatisch, aromatisch und vegan <3

Schält die Karotten mit dem Sparschäler und schneidet sie in kleine Würfel. In einem kleinen Topf erhitzt ihr einen guten Esslöffel Kokosöl und dünstet für 2 Minuten die Karottenwürfel darin an. Anschließend kommt noch ein Kaffeebecher voll Reis hinzu. Gut umrühren und dann den Becher 2x mit Wasser auffüllen und in den Topf geben. Nun noch 1-2 TL Gemüsebrühpulver hinzu. Umrühren und im Grunde war es das dann auch schon.

Lasst den Karottenreis einmal kurz aufkochen, reduziert dann die Hitze auf ein Minimum und rührt gelegentlich mal um. Abgedeckt ca. 10 Minuten ausquellen lassen. Fertig. So einfach, so schnell, so lecker und sogar vegan!

 

Tofugulasch

(für 4 Personen)
  • 2x Räuchertofu (á 200 g)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Paprika
  • Olivenöl
  • 3-4 EL Tomatenmark
  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver, Majoran

Als Beilage: Nudeln, Kartoffelklöße oder Reis

An sich bin ich persönlich kein großer Fan von Tofu. Aber mit Räuchertofu kann ich so einiges anfangen. Für mich ist er geschmacklich gesehen die leckerste Alternative zu Fleisch, neben Saitan. Beides ist pflanzlichen Ursprungs und somit vegan.

Wascht zuerst die Paprikaschoten und schneidet sie in mundgerechte Stücke. Schneidet dann die Zwiebel in kleine Würfel. Dann wird der Räuchertofu gewürfelt. Den Tofu halbiere ich jeweils einmal horizontal, dann schneide ich der Länge nach 5 Streifen und abschließend davon dann etwa 1 cm große Würfel ab.

Erhitzt etwas Olivenöl in einem mittelgroßen Topf und dünstet die Zwiebelwürfel ein paar Minuten darin an. Gebt dann die Paprika und den Räuchertofu hinzu. Schwitzt alles für ein paar Minuten zusammen an. Dann kommt das Tomatenmark und die gehackten Dosentomaten dazu. Die Dosen schwenke ich immer noch mal kurz mit etwas Wasser aus und gebe es in den Kochtopf. Aus diese Weise verkommt nichts und man schmeißt nicht so viel Tomatensauce in den Müll. Alles gut umrühren und die Hitze reduzieren.

Abschließend müsst ihr nur noch mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und etwas getrocknetem Majoran abschmecken. Da meine 3-jährige Tochter mitisst, verwendet ich nur edelsüßes und kein scharfes Paprikapulver. Mit dem Majoran solltet ihr erstmal sparsam anfangen zu würzen. Das Aroma ist recht kräftig und wird schnell zu dominant. Ich verwende den getrockneten Majoran, um ein eher „fleischiges“ Aroma zu erzeugen. Denn für mich ist Majoran einfach ein richtig tolles Gewürz für Fleischgerichte.

Lasst das vegane Gulasch ungefähr 15 Minuten auf kleiner Flamme vor sich hin köcheln. Ich koche für mich und meine Familie in der Zwischenzeit meist ein paar Vollkornnudeln als Beilage ab.

Das war‘s auch schon! Mehr ist nicht zu tun außer es sich anschließend schmecken zu lassen 😉

 

Liebste Grüße, Anke

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